Willkommen bei
Hund-Jagd-Natur e.V.
Ihr Partner für Tierschutz und Naturerhaltung
Wir setzen uns leidenschaftlich für den Schutz von Tieren und ihren Lebensräumen ein. Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft, die sich für die Erhaltung der Natur und die Ausbildung von Hunden engagiert.

Hund
ein altes Sprichwort lautet "Jagd ohne Hund ist Schund".
Die jagdlich geführten Hunde sind vielseitig in den unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt und ergänzen - trotz aller technischen Neuerungen - die jagdliche Ausübung. Egal ob in der Feldsuche, der Raubwildjagd über und unter der Erde, dem Apportieren, den Nachsuchen von verletzten Wildtieren durch Straße oder Jagd, beim stöbern von Wildtieren um es in Bewegung zu bringen. Jede Aufgabe hat so über die Jahrhunderte ihre eigenen "Spezialisten" hervorgebracht, die entsprechend eingesetzt werden.
Auch unserer Rettungshunde im
Trail/Hundetracking: Zur Ortung von vermissten Personen durch Geruchsspuren entlang eines Pfades.
Flächensuche: Teams durchsuchen größere Geländeflächen (Wald, Felder) nach Personen.
Lawinen: Lawinenhunde suchen nach Verschütteten in Schnee.
Erdbeben/Großschadenslagen: Hunde erkennen verfolgte Gerüche, Geräusche oder Reaktionen von Personen in Trümmern;
oft kombiniert mit technischen Rettungsmethoden.
Lebensretter auf vier Pfoten!

Jagd
begleitet die Menschheit von Anbeginn und hat dadurch eine sehr lange Tradition.
Lange bevor Siedlungen gebaut und der Mensch sich niedergelassen hat, waren die bejagten Tiere die Nahrungs- und somit Überlebensgrundlage der Menschen. Das Bild der Jagd war und ist auch immer dem Wandel unterworfen. Heutzutage dient die Jagd nicht mehr primär der Nahrungsmittelgewinnung sondern das jagdliche Handeln steht oft in einem direkten Zusammenhang zur Arterhaltung von bedrohten Tierarten bzw. den veränderten Umweltbedingungen wie Klimaerwärmung und dem damit notwendigen Waldumbau.
Gleichzeitig blieb ein Aspekt jedoch unverändert bestehen: die Gewinnung von gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln.

Natur
umfasst alles, was ohne menschliches Zutun existiert oder sich entwickelt. Dazu gehören Pflanzen, Tiere, Gewässer und Gesteine. Sie kann als Gegensatz zur Kultur betrachtet werden, die vom Menschen geschaffen wurde. Die Natur ist sowohl belebt (z. B. Pflanzen, Tiere) als auch unbelebt (z. B. Steine, Flüssigkeiten, Gase).
Es gibt viele wichtige Maßnahmen.
Schaffung geschützter Gebiete
Wiederherstellung von Lebensräumen
Artenschutz
Nachhaltige Landwirtschaft und Forstwirtschaft
Reduzierung von Umweltverschmutzung
Aktuelles
Aujeszky‘sche Krankheit bei (Jagd-)hunden
Der Tod von zwei Jagdhunden im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern hat eine erneute Diskussion um die Impfung von Hunden gegen die Aujeszky‘sche Krankheit entfacht.
Die Aujeszky‘sche Krankheit (AK) ist eine Viruserkrankung des Schweins. Sie wird durch das Suide Herpesvirus vom Typ 1, SHV-1, verursacht. Während gerade ältere Schweine häufig nur einen milden klinischen Verlauf zeigen, verursacht die Infektion bei Fehlwirten, wie Hunden, Katzen und in seltenen Fällen auch Wiederkäuern ein dramatisches Krankheitsbild: Die Tiere entwickeln plötzlich eine große Unruhe, Erregbarkeit und Speichelfluss. Die Infektion verläuft perakut und endet innerhalb von 1-3 Tagen unweigerlich tödlich. Aufgrund der Ähnlichkeit zur Tollwutsymptomatik wird die Erkrankung auch als Pseudowut bezeichnet. Von der Tollwut lässt sich die AK durch einen unstillbaren, zentralnervös bedingten Juckreiz - ein charakteristisches Krankheitsmerkmal, das in ca. 80% der Fälle beobachtet wird – sowie das Fehlen der für die Tollwut typischen Hydrophobie klinisch abgrenzen. In Deutschland wurde die AK in den 1990er Jahren durch die konsequente Impfung mit einem Markerimpfstoff und die Keulung der Feldvirus-infizierten Bestände in der Hausschweinpopulation getilgt. Bei Wildschweinen kommt das Virus allerdings auch in Deutschland noch vor. Durch Kontakt zu infizierten Wildschweinen kommt es daher immer wieder zu sporadischen AK-Fällen bei Jagdhunden. Die größte Gefahr einer Infektion besteht, wenn die Hunde Zugang zum Aufbruch oder rohem Fleisch erhalten oder nach oronasalem Kontakt mit Sekreten an Gebräch, Pinsel und Rauschknospe. Durch das Schnuppern an Exkrementen oder Lagerplätzen von Wildschweinen wird die Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht übertragen.
Während die Impfung von Schweinen einen zuverlässigen Impfschutz bewirkt, kann die Anwendung von für das Schwein zugelassenen Lebendimpfstoffen beim Hund eine vollständige Ausprägung des Krankheitsbildes verursachen. Die Anwendung von Lebendimpfstoffen gegen AK beim Hund ist ein Kunstfehler! Bei Anwendung von Inaktivatimpfstoffen besteht die Gefahr, dass der Hund eine Impfkrankheit entwickelt, nicht. Allerdings vermittelt die Impfung bei Hunden keinen sicheren Impfschutz. In der Vergangenheit wurden immer wieder Impfversuche bei Hunden durchgeführt. Entsprechend einer 1980 veröffentlichten Studie verendeten von 17 Hunden, die mit einem Öl-adjuvantierten Inaktivatimpfstoff immunisiert und anschließend einer Belastungsinfektion ausgesetzt wurden, 14 an der Erkrankung. Drei Hunde überlebten. Ob das auf einen Impfschutz oder eine nicht erfolgreiche Belastungsinfektion zurückzuführen ist, kann mangels geeigneter Kontrollen aus der Studie nicht abgeleitet werden[1].
Ausweislich der Produktdatenbank der Europäischen Arzneimittelbehörde, EMA, gibt es in Europa keinen für Hunde zugelassenen AK-Impfstoff. In Frankreich wurde für Hunde von der zuständigen Behörde, ANSES, eine Anwendungsgestattung für den in Spanien für Schweine zugelassenen, mit einem Mineralöl-Adjuvans versetzten Inaktivatimpfstoff Auskipra-BK der Firma Laboratorios HIPRA[2] erteilt. Nach Auskunft der französischen Behörde wurde die Anwendungsgestattung erteilt, ohne dass von der Firma zusätzliche Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffes bei Hunden vorgelegt wurden. Auf Anfrage teilte das französische nationale Referenzlabor für Aujeszky’sche Krankheit auf Basis von Feldbeobachtungen mit, dass trotz Impfung mit Auskipra-BK eine Infektion von Jagdhunden nicht verhindert werden konnte. Die französische Anwendungsgestattung gilt in Deutschland nicht. Grundsätzlich kann aber nach Artikel 112 der Europäischen Tierarzneimittelverordnung in Eigenverantwortung des behandelnden Tierarztes jeder beliebige, in der EU zugelassene AK-Inaktivatimpfstoff für den Hund umgewidmet werden.
Es ist davon auszugehen, dass die Impfung von Hunden gegen AK mit einem der verfügbaren, inaktivierten Vollvirusimpfstoffe eine allenfalls marginale Schutzwirkung entfaltet. Die Impfung wird daher von der StIKo Vet nicht empfohlen. Entscheidend ist, dass Hunde nach Jagd oder Ausbildung vom Streckenplatz und von potentiell infektiösem Material (Aufbruch und Pirschzeichen) ferngehalten werden.
(Quelle: Friedrich-Löffler-Institut)

Afrikanische Schweinepest
Die Afrikanische Schweinepest (ASP), stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Tiergesundheit bei Haus- und Wildschweinen dar und erfordert effektive Strategien zur Tierseuchenbekämpfung. In diesem Zusammenhang bieten unsere ausgebildeten Hunde eine wertvolle Unterstützung, indem sie bei der Suche nach Kadavern / infizierten Tieren helfen. Durch die gezielte Ausbildung und den Einsatz unserer Hunde können Wildschweinkadaver frühzeitig erkannt werden. Das Entfernen der Wildschweinkadaver ist hierbei ein wesentliches Mittel zur Eindämmung der Seuche.
September / was bewegt sich in der Natur
September – Der Beginn des Herbstes
Der September markiert den Übergang vom Sommer zum Herbst. Die Tage werden spürbar kürzer, die Nächte kühler und die Natur beginnt, sich auf die kommende Ruhezeit vorzubereiten. Noch sorgen warme Sonnenstunden für angenehme Temperaturen, doch die ersten Anzeichen des Herbstes sind überall sichtbar.
In der Pflanzenwelt verändert sich das Erscheinungsbild vieler Bäume und Sträucher. Die Blätter beginnen sich langsam gelb, orange und rot zu färben, da die Pflanzen ihre Nährstoffe aus den Blättern zurückziehen. Kastanien, Eicheln, Bucheckern und andere Früchte reifen und fallen zu Boden. Auf Feldern werden Getreide, Mais und Kartoffeln geerntet, während in Obstgärten die Apfel- und Birnenernte ihren Höhepunkt erreicht.
Auch die Tierwelt befindet sich im Wandel. Zahlreiche Zugvögel wie Schwalben, Kraniche und Störche sammeln sich in großen Schwärmen und bereiten ihre Reise in wärmere Regionen vor. Eichhörnchen beginnen verstärkt, Nüsse und Samen als Wintervorrat anzulegen. Igel suchen nach energiereicher Nahrung, um sich Fettreserven für den Winterschlaf anzufressen. Viele Insekten sind noch aktiv, doch ihre Zahl nimmt mit den kühleren Temperaturen allmählich ab.
Was tut sich im Revier?
- Rotwild Paarungszeit beginnt (Brunft), jetzt ist das eindrucksvolle Röhren des Rothirsches zu hören
- Damwild Geweihstangen werden von der Basthaut befreit (gefegt)
Haselwid (Haselhuhn) Herbstbalz beginnt
Der September ist damit ein Monat des Wandels: Die Natur verabschiedet sich langsam vom Sommer und stellt sich auf die ruhigere Jahreszeit ein. Die reiche Ernte, das bunte Laub und die Vorbereitungen der Tiere auf den Winter machen ihn zu einer besonders vielfältigen und faszinierenden Zeit im Jahreslauf.


